Hier schreibe ich – über’s Loslassen, Festhalten, Selbermachen.
Über das, was bleibt, wenn Pläne scheitern und Perfektion keine Option ist. Über kreative Umwege, mentale Stolperfallen und die Kunst, trotzdem weiterzugehen – mit Humor, Herz und ein bisschen Wäsche auf dem Sofa.
Ich bewundere Menschen, die um die Welt reisen und ihre Abenteuer in Blogs festhalten – mit Rucksack, Kamera und Blick aufs nächste große Ziel.
Ich reise auch. Allerdings ohne Koffer, ohne Flugticket und oft ohne meine Wohnung zu verlassen. Mein Blog ist eine Reise zu mir selbst: mit Zwischenstopps in Gedankenchaos, Alltagsabenteuern und Erkenntnissen, die manchmal mehr rütteln als jeder Langstreckenflug.
Einmal pro Woche – immer donnerstags – schreibe ich hier über das, was mich bewegt, irritiert, begeistert oder zum Nachdenken bringt.
Wer Lust hat mitzureisen (Couch reicht völlig), ist herzlich willkommen.
Heute nicht.
Alles endet irgendwann – und genau das macht den Satz „heute nicht“ so tröstlich. Über Endlichkeit, Zeit für dich und mich und die leise gute Nachricht.
Die Kunst des Schweigens.
Warum ich nicht alles sage, was ich denke. Ein Text über Impulse, Übersetzungen im Kopf und den Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Rücksichtslosigkeit.
We all die with unfinished business.
Ein ehrlicher Blick auf Endlichkeit: Warum du nicht auf den Moment warten musst, in dem alles erledigt ist – und wie du dem Heute mehr Aufmerksamkeit gibst.
Wenn der Maßstab verrutscht.
Manche Diskussionen sind nicht „zwei Meinungen“, sondern eine falsche Abwägung. Über Komfort, Sicherheit und den Preis von Ignoranz.
Nein to five.
Ich will Erfolg, aber anders: Autonomie, Zeit, Luft im Alltag, Kreativität – und ein Leben, das mir nicht davonrennt.
Der frühe Vogel kann mich mal.
Ich dachte jahrelang, ich bin defekt: Schlafhygiene, Routinen, Tipps – nichts hilft. Bis mir klar wurde, was mich wirklich im Bett hält: der letzte Moment, in dem ich einfach nur sein darf.
Neun von zehn.
Wir sehen überall fertige Ergebnisse, selten den Weg dahin. Über Scheitern, das wehtut, und die Entscheidung, das Handtuch nicht zu werfen – sondern weiterzumachen.
Ich bin ich. Und du bist du.
Was für mich normal ist, kann für dich Welten entfernt sein. Ein Text über Perspektiven, Empathie – und warum Verständnis oft bei Neugier beginnt.
Alles nicht so schlimm.
Ich verrenne mich in Kleinigkeiten, als ginge es um alles. Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit – damit noch Kraft übrig ist, wenn das Leben wirklich zuschlägt.
Meine Tagträume rauben mir den Schlaf.
Ich liebe meine Ideen – und trotzdem machen sie mich müde. Ein Text über kreatives Grübeln, unsichtbare Arbeit und den Unterschied zwischen Kopf-Erfolg und echtem Fortschritt.
Gut gemacht.
Wenn Applaus ausbleibt, wird’s still. Ein Text über das Bedürfnis nach Anerkennung, harte Phasen ohne Zuspruch – und warum ein Schulterklopfen manchmal von einem selbst kommen muss.
Ich habe eine Meinung.
Nicht der Tag macht mich müde, sondern meine innere Kommentarspalte. Ein Beitrag über Selbsturteile, Dauerbewertung und den Versuch, im eigenen Kopf leiser zu werden.
Endlosschleife
Das Leben ist voller Wiederholungen – und genau darin steckt der Fortschritt. Warum Kontinuität auf Strecke gewinnt, wie Gewohnheiten entstehen und weshalb kleine Schritte mehr verändern als der eine große Moment.
Freiheit vs. Sicherheit
Was Sicherheit wirklich gibt – und was sie manchmal nimmt. Humorvoller Essay über Grenzen, Verantwortung und den Alltag zwischen Festhalten und Loslassen.
Wenn alles wichtig ist
Alles ist dringend, alles ist wichtig – und genau deshalb komme ich nirgendwo an. Ich schreibe darüber, warum Druck keine Priorität ersetzt und welche eine Frage mir hilft, echten inneren Lärm auszuschalten.
Stück für Stück.
Große Pläne scheitern oft an Alltag und Erschöpfung. Diese Strategie hält dich verbunden mit deinem Traum: jeden Tag ein Schritt – plus Backwards Engineering zum Traum-Alltag.
Die heimliche Angst, langweilig zu werden.
Warum wir Entschleunigung wollen, aber ihr nicht trauen: Gedanken über Alltagsroutine, inneren Druck und die Frage, ob ein leises Leben wirklich weniger lebendig ist.
Eins nach dem anderen.
Ich sehe das fertige Ergebnis sofort, aber die langweiligen Zwischenschritte fühlen sich an wie Fußnoten in der eigenen Existenz. Warum ich Dinge nicht linear hinbekomme, ständig bei den spannenden Teilen lande – und wie Gamification mir hilft, wirklich fertig zu werden.
Donnerstag.
Es ist Neujahr – die perfekte Vorlage für Vorsätze und Neuanfänge. Ich könnte darüber schreiben. Könnte. Tu ich aber nicht. Stattdessen schreibe ich über Donnerstage.
Kreative Unfähigkeit.
Kreative Unfähigkeit trifft Schreibblockade: witzig, selbstironisch und überraschend tief über Ebbe im Kopf, Perfektionismus und kreative Pausen.